Savognin Bergbahnen
täglicher Betrieb bis am 25. Oktober 2020
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Savognin Bivio Albula

Besuch beim Imker

Von der Blüte zum Honig

Von der Blüte zum Honig

Heute wird Honig geerntet. Feinster Blütenhonig aus dem Nektar von Alpenblumen. Oder flüssiges Gold, wie die Imker sagen. 

Nach dem Schleudern fliesst der Honig

«Ein fleissiges Volk», sagt Gira beim Herausholen einer prall gefüllten Wabe. «Diese liefert rund 1 Kilogramm Honig». Damit das flüssige Gold auch fliesst, müssen die Waben geschleudert werden. Wir schieben die Kisten mit den Wabenrahmen in den Nebenraum, wo die grosse Honigschleuder steht. Hier ist bienenfreie Zone, sodass wir uns aus den Schutzanzügen befreien können.

Honigwaben abdeckeln

Bevor die Waben in die Schleuder kommen, muss noch die Bienenwachsschicht entfernt werden. «Die Jungbienen verschliessen die einzelnen Zellen luftdicht. Das Wachs dafür produzieren sie mit eigenen Wachsdrüsen», sagt Gira, während er mit einem Spezialkamm vorsichtig die Wachsplättchen entfernt. Nun kommen die Wabenrahmen in die Schleuder, acht Stück haben darin Platz.

Schleudern

Und dann, nach nur wenigen Minuten fliesst der Honig, goldig glänzend und herrlich duftend.

flüssiges Gold

Nur eine kann Königin sein

Auch wenn eine gute Honigernte das Ziel eines jeden Imkers ist, mag Gira andere Arbeiten lieber. Am meisten fasziniert ihn, ein neues Volk aufzubauen.

Honig rühren

Ich muss mich zusammenreissen, um nicht die Finger unter den fliessenden Honig zu halten. Der frische Honig muss nun noch gerührt und kann dann in Gläser abgefüllt werden.

Hofläden in der Ferienregion
Bienenhonig aus der Region können Sie in diversen Hofläden kaufen.
Zu den Hofläden

Extras

Eine Biene, viele Aufgaben

Eine Sommerbiene lebt circa 42 Tage und hat im Verlauf ihres Lebens unterschiedliche Aufgaben: Zunächst ist sie Zellputzerin (Tag 1-2). Als Ammenbiene (Tag 3-12) füttert und versorgt sie die Larven. Als Lageristin (Tag 13-20) nimmt sie den Sammelbienen den Nektar ab und wandelt ihn mit Hilfe von Enzymen in Honig um. Zwischen Tag 10 und 20 bildet die Biene Wachsdrüsen, um als Baubiene beschädigte Zellen zu reparieren oder neue Waben zu bauen. Als Wächterbiene (ab Tag 18) wagt sie sich erstmals an den Ausgang des Stocks, die Giftblase ihres Stechapparates beinhaltet nun die maximale Menge. Ab dem 20. Tag und bis zum Ende ihres intensiven Bienenlebens ist sie Sammel- und Spürbiene. Um Nektar, Pollen und Honigtau zu sammeln, entfernt sie sich bis zu 10 km vom Bienenstock. Eine erfahrene Biene erkundet als Spürbienen neue Sammelgebiete.

 

Kleines Honig- und Bienenwissen

  • Eine Biene produziert in ihrem Leben etwa einen Teelöffel Honig.
  • Für 500 Gramm Honig fliegen die Bienen rund eineinhalb Mal um die Erde.
  • Honigbienen bestäuben 68 % aller Blüten weltweit.
  • An einem guten Tag bestäubt eine Sammelbiene bis zu 3'000 Blüten.
  • Je weniger Wasser im Honig ist, desto besser schmeckt er und desto länger ist er haltbar.
  • Eine weisse Verfärbung auf dem Honig (Blütenbildung) ist ein Qualitätsmerkmal und zeigt, dass der Honig wenig Wasser enthält.

Schwärmende Bienen

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