Wochenendbetrieb am 15./16. Dezember 2018: Piz Martegnas bis Savognin. Täglicher Betrieb ab 21. Dezember 2018.
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Savognin Bivio Albula. Die Familiendestination in Graubünden, Schweiz.

Nova Fundaziun Origen

Riom – Der Wakkerpreis als Entwicklungsmotor

Die Nova Fundaziun Origen erhält den diesjährigen Wakkerpreis für den respektvollen Umgang mit dem gebauten Kulturerbe im Bergdorf Riom. Mit einer Reihe von Installationen, Werkstätten, Führungen und Ausstellungen werden Zukunftsperspektiven für das Bergdorf entworfen und leerstehende Bauten mit Leben erfüllt. Nicht Konzepte und Schreibtischvisionen sollen den Sommer prägen, sondern das konkrete, erlebte Experiment, das Zukunft sichtbar macht und Erfahrung ermöglicht. Im alten Gemeindehaus entstehen Textilwerkstätten, die Schafwolle verarbeiten und Kostüme pflegen. Ein Patrizierhaus wird als temporäres Hotel geführt. Das Baubüro des Festivals präsentiert einen Kultur-Campus für das Bergdorf. In der Burg Riom werden die berühmten Silberkostüme von Martin Leuthold, noch Chef-Designer von Jakob Schlaepfer, gezeigt. Das Freilichttheater "Grand Palace Riom" erzählt von einem missglückten Hotelbau der Belle Epoque in den Riomer Sumpfwiesen.

Riom-Pass

Origen hat, speziell für das Wakkerjahr, den Riom-Pass kreiert. Der Pass öffnet die Türen des Dorfes und gewährt Einblick in Textilwerkstätten, Patrizierhäuser, Baubüros, Proberäume, Kostümausstellungen, Zukunftskabinette. Zum Rundgang gehört eine Marenda in der Villa Carisch (oder in der Ustareia Taratsch), ausserdem der Eintritt in eine der Theater-Miniaturen.

Riom-Pass entdecken

Freilichttheater Grand Riom Palace

Der  Millionär Charles Carisch investiert in sein Heimatdorf Riom. Er baut ein Grandhotel auf den Ländereien seines Grossvaters und lässt es kostbar ausstatten. Ein russischer Grossfürst beteiligt sich am Prunkbau. Die Grundsteinlegung wird feierlich begangen. Der Präsident des Kleinen Rates verspricht einen standesgemässen Bahnhof an der neuen Septimerbahn. Die  Schulkinder singen ein Loblied auf die Zukunft des Dorfes, in russisch und romanisch. Der Bau wächst in die Höhe. – Aber bald gibt es statische Probleme. Das noble Haus steht im Sumpfland, in der Palé. Die Fassaden müssen gestützt werden. Im Juni 1914 wird der grosse Festsaal eingeweiht. Der Grossfürst lädt die Engadiner Haute Volée zur Eröffnung. Dann kommt der Krieg  –  und mit ihm das  grosse Scheitern.

Das Freilichtspiel für Sänger und Schauspieler erzählt von einem kühnen Hotelbauprojekt am Ende der Belle Epoque. Das gewaltige Bauwerk soll die Zukunft des Dorfes retten, Arbeitsplätze schaffen und dem Dorf neue Perspektiven geben. Aber die Hindernisse sind zu  gross. Das  Projekt scheitert an sozialen Missständen, unternehmerischen Fehlern, falschem    Kalkül. Das Bauvorhaben steht unter einem schlechten Stern. Der unausweichliche Krieg schwebt wie eine dunkle Wolke über der Festgesellschaft - und zerstört Hoffnung, Wohlstand, schliesslich das Leben. 

Die Premiere findet am 25. Juli 2018 in Riom statt. 

Origen Theater

Die Experimente 

Das Hotel im Patrizierhaus

Das ehrwürdige Haus Frisch am Dorfplatz wird im Sommer zum temporären Hotel, zum Gasthaus für unkomplizierte Gäste, die den Charme eines alten Wohnhauses lieben. Die Wohnstuben im ersten Geschoss dienen als Gästezimmer, in der Lärchenstube gibt’s Frühstück. In der alten Militärküche im Keller richtet Gastgeber Michael Zürcher eine einfache Vinothek ein, die nachmittags eröffnet und zum Umtrunk am Dorfplatz einlädt. Alles dient dem zukunftsweisenden Experiment: braucht Riom ein Hotel? Das Hotel am Dorfplatz wird am 2. Juni 2018 eröffnet. 

Das Baubüro in der Kanzlei

In der ehemaligen Kanzlei am Dorfplatz zieht das Baubüro ein und erzählt – anhand von Bauskizzen und mutigen Modellen – von Zukunftsperspektiven für das Brachendorf. Wie kann neuer Wohnraum im alten Bestand geschaffen werden? Wo kommen die neuen Proberäume hin? Wo lässt sich die Hochschule nieder? Was schafft neue Arbeitsplätze? Wer schafft Identität in einem Dorf, das weder von der Landwirtschaft noch vom Tourismus lebt. Ideen sind gefragt. Nicht nur in Riom. Das Baubüro in der alten Schule wird am 2. Juni 2018 eröffnet. 

Die Textilwerkstätten in der alten Schule

In der alten Schule am Dorfplatz ziehen die textilen Werkstätten ein und erproben Zukunftsmodelle. Im alten Lehrerzimmer werden Schlaepfers Haute-Couture Kostüme in Schuss gehalten. Gleich daneben, im alten Klassenzimmer, wird mit feinster Handarbeit einhemische Schafwolle zu Kissen und Duvets verarbeitet. Mit den textilen Werkstätten wir der Versuch gestartet,   hochqualitatives Handwerk im Umfeld des Festivals anzusiedeln – und dadurch für neue Arbeitsplätze zu sorgen. Die Textilwerkstätten in der alten Schule werden am 2. Juni 2018 eröffnet. 

Hotel Frisch in Riom, Savognin Bivio Albula

Die Ausstellungen

Vision Riom 1903

Charles Laurent Carisch, der schwerreiche und letzte Erbe der Riomer Carisch-Dynastie, hat in den prachtvollen Privaträumen der Villa Carisch Pläne und Modelle für sein mondänes, romantisches Riom ausgebreitet. Ein palastartiges Grand Hotel krönt den 
oberen Dorfrand, die Burg Riom erhält mittelalterliche Zinnen und charmante Wehrtürme, die Rhätische Bahn erreicht das Dorf über einen eleganten Viadukt. Eine Installation über eine Entwicklung, die nie stattgefunden hat. Die Ausstellung wird am 2. Juni 2018 eröffnet. 

Noahs neue Kleider

Seit Origens Gründung sind unzählige Kostüme entstanden. Alle sind Einzelanfertigungen, den Darstellern auf den Leib geschrieben. Alle sind Reminiszenzen an Proben, Premieren. Alle erzählen von Mythen, die abgespielt sind. Alle wissen sie von Lampenfieber und von der Melancholie der Derniere. In der Burg Riom werden unter anderem die berühmten Silberkostüme der „Noah“  Aufführungen gezeigt. Dazu erklingt Lorenz Dangels einmalige Komposition und weckt Erinnerungen an ein dunkles Spiel am verlorenen Dorf. Die Ausstellung wird am 22. Juni 2018 eröffnet. 

Kabinett der Visionen

Der Riomer Gemeindesaal wird zum Kabinett der Visionen und zeigt eine zusammenfassende Retrospektive zu verschiedenen Entwicklungsprojekten, die alle um das Dorf Riom kreisen. Dazu gehören Studentenarbeiten zu neuen Wohnformen, Gestaltungsstudien zum öffentlichen Raum, Analysen der dörflichen Baustruktur, eine Bestandsaufnahme der wertvollen Bauten in einem weitgehend intakten Dorfbild, das von nationaler Bedeutung ist.  Im Foyer wird die Ausstellung „Gute Bauten Graubünden“ gezeigt: Origens Clavadeira wurde 2017 mit einer Auszeichnung bedacht. Die Ausstellung wird am 22. Juni 2018 eröffnet. 

Young Russians

Der  Julierturm zeigt Fotokunst am Nachmittag. Der russische Fotograf Alexander Plotnikov portraitiert zehn Tänzer des berühmten Mariinsky-Balletts  in grossen St. Petersburger Interieurs – auf der Suche nach der Identität einer jungen Generation, die mit Tradition und Revolution spielt und neue Wege sucht, mit dem grossen künstlerischen Erbe umzugehen. Die Ausstellung wird am 19. Juni 2018 eröffnet. 

Verlorene Pracht

Eine neue Spielstätte eröffnet sich im Passdorf Mulegns: im ehrwürdigen Posthotel Löwe, das einst russische Grossfürsten und amerikanische Präsidenten beherbergte, zeigen wir Bilder von der verlorenen Pracht der Bündner Belle Epoque und erzählen von 
bemerkenswerten Reisenden, die einst in den tapetenbewehrten Zimmern nächtigten. Die Ausstellung wird am 22. Juni 2018 eröffnet. 

Babylon in Bünden

Der Legende zufolge hat die russische Fürstin Orlow den Bau der St. Moritzer Reithalle angeregt. Der denkmalgeschützte Raum aus der Gründerzeit ist von Mitte Juli bis Mitte August nachmittags geöffnet und lädt zu Erkundungstour und Bildbetrachtung. Origens Hausfotograf Benjamin Hofer stellt zwei Bildserien aus, die von vergangen Spielstätten erzählen. Karl der Grosse logiert im Silser Waldhaus, während der König von Babylon Riom besucht. Die ganze Welt ist Bühne. Die Ausstellung wird am 14. Juli 2018 eröffnet. 

Riom

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Spielplan, Öffnungszeiten sowie zu Fördermöglichkeiten erhalten Sie unter www.origen.ch oder in unserem Produktionsbüro in Riom via E-Mail an info@origen.ch oder telefonisch unter +41 (0) 81 637 16 81. 

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