Informationen zu Anlagen und Betriebszeiten
gibt es im Wintersportbericht zu finden.
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Savognin Bivio Albula

20.11.2020

Präsentation neue Positionierung TSBA AG

Ein Beitrag der Tourismus Savognin Bivio Albula AG (TSBA) in Zusammenarbeit mit der Creative Intelligence Society AG (CIS)

 

Zeit, Dinge zu verändern.

Im Frühling 2019 startete die Tourismusorganisation Savognin Bivio Albula ein Auswahlverfahren für ihr Kommunikationsmandat, zu dem auch wir, die Creative Intelligence Society AG, eingeladen wurden. Mit Sebastian Durband und Simon Smit sind gleich zwei Partner der Firma eng mit dem Tal verbunden und haben ihren Wohnsitz in Riom und Alvaneu. Mit entsprechend Herzblut sind wir die Sache angegangen.

In unserer Analyse waren wir offen und ehrlich, denn nur das bringt uns weiter: Kaum noch etwas ist vom Pioniergeist spürbar, der das Tal einst zu einer der beliebtesten Ferienregionen der Alpen machte. Umliegende Destinationen wie Lenzerheide, Davos oder das Engadin haben Savognin Bivio Albula hinsichtlich moderner und vielfältiger touristischer Infrastruktur abgehängt. Mit Ausnahme von Giovanni Netzers «Origen» fehlen medien- und öffentlichkeitswirksame Leuchttürme, die das Tal positiv im Gespräch halten. Vielerorts wirkt man aus der Zeit gefallen.

Werbung kann und wird die Herausforderungen, die das Tal anpacken muss, nicht lösen. Es braucht ganzheitliche und nachhaltigere Anstrengungen, um die Region zukunftsfähig zu machen und den seit Jahren anhaltenden Rückgang der Gästezahlen zu kehren. Anstrengungen, die vom ganzen Tal, seinen Menschen und Leistungsträgern mitgetragen werden müssen.

Dass wir trotz – oder gerade wegen – unserer offenen Worte als Sieger hervorgingen zeigte uns, hier haben wir es mit Verantwortlichen zu tun, die den Mut und den Willen haben, wirklich nachhaltig etwas bewegen und verändern zu wollen.

Mit um so mehr Energie und Freude packten wir die Aufgabe gemeinsam an. Auf Basis einer vertieften Analyse der Region, der Geschichte, der besonderen Stärken und auch Schwächen der Gegenwart sowie deren Einordnung in die die Zukunft prägenden Entwicklungen (und was wir daraus lernen müssen) erarbeiteten wir als erstes eine Vision für die nächste Dekade des Tals. Dazu nutzten wir ein Modell, das statt von Vision und Mission von WARUM, WIE und WAS spricht. Der Vorteil dieses Modells: Es ist emotionaler, involvierender und führt zu einem identitätsstiftenden WARUM sich Menschen für das Tal entscheiden sollen, ob als Gast oder Bewohner:

WARUM

«Die Schönheit der Region ist unser ganzer Stolz. Darum stehen wir zusammen und schaffen für unsere Gäste echte Erlebnisse mit der Natur und den Menschen in der Region und empfangen sie als Freunde.»

Das WIE zeigt konkret auf, was nötig ist, um dieses WARUM zu erreichen:

WIE

«Wir sind nicht elitär aber modern. Wir sind urchig aber freundlich. Wir sind ursprünglich aber innovativ. Wir laden alle von Herzen ein, bei uns ihr Leben zu geniessen. Ob für immer oder nur für eine gewisse Zeit. Vieles, was es dazu braucht ist schon da: intakte Natur, wunderschöne Berge, malerische Dörfer. In Zukunft gehen wir noch bewusster um mit dem, was wir haben und schaffen im Einklang mit unserer Region zeitgemässe, begehrliche Angebote zum Wohnen, Arbeiten, Erholen und Geniessen im grössten Naturpark der Schweiz.»

Das WAS beschreibt das Produkt, welches wir anbieten möchten, also das, was aus dem WARUM und WIE entsteht:

WAS

«Wir sind der Lebensort, bei dem alles ein bisschen echter ist, schmeckt und Freude macht. Wir bieten zeitgemässe touristische Angebote, moderne Gastronomie, Hotellerie und Infrastruktur mit viel Kultur in unserer Region. Wir zeichnen uns dadurch aus, dass wir ein echtes Freundschaftsgefühl verbreiten und mit Stolz unsere Region und ihren Charakter leben und präsentieren.»

Aus diesem WARUM, WIE, WAS leiteten wir einen Masterplan ab, der die Handlungsfelder präzisiert und festlegt, in denen nun konkrete Massnahmen entwickelt werden, um die Begehrlichkeit des Tals als Ferien-, Wohn- und Arbeitsort zu sichern und auszubauen.

Parallel erarbeiteten wir die Positionierung, die vor allem in der Vermarktung des Tals eine zentrale Rolle spielen wird. Hierbei sind die Charakteristika entscheidend, die das Tal einzigartig machen. Diese Einzigartigkeit entsteht aus zwei vermeintlich gegensätzlichen Charaktereigenschaften des Tals: Nähe und Weite.

  • Die Nähe durch seine aussergewöhnliche Zugänglichkeit, geografisch wie auch menschlich, denn in dünn besiedelten, ursprünglichen Gebieten sind die Menschen etwas «echter» und wärmer als in den grösseren touristischen Zentren.
  • Die Weite durch seine aussergewöhnliche Ursprünglichkeit, Freiheit, Ruhe, Leere sowie Echtheit und Urchigkeit, eingebettet in den grössten Naturpark der Schweiz.

Aus diesem Gegensatz entwickelten wir den neuen Namen und Claim für das Tal:

«Val Surses. So nah an einer anderen Welt.»

Nach innen schafft der neue Name die Verbindung zur politischen Gemeinde Surses und eint das Tal im Sinne einer gesamtheitlichen Veränderung. Nach aussen vermittelt er eine gewisse Grösse und Weitläufigkeit, in der es Spannendes zu entdecken gibt. Vor allem in Verbindung mit dem Claim «So nah an einer anderen Welt.» wird die Art von Menschlichkeit, Echtheit und Natürlichkeit unterstrichen, nach der wir uns bewusst oder unterbewusst alle ein bisschen sehnen.

«Val Surses. So nah an einer anderen Welt.» erlaubt uns, künftig alle Besonderheiten des Tals unter einer Klammer zu kommunizieren, was die identitätsstiftende Kraft der Marke und des Tals immer mehr ausbauen wird. Die Marke erlaubt verschiedene Hierarchien. So kann sie als Dach genutzt werden, erlaubt jedoch auch die Hervorhebung einer Destination. Beispielsweise: Savognin, Val Surses/ Bivio, Val Surses, Radons, Val Surses etc. 

Das Design der neuen Marke wird in den kommenden Wochen erarbeitet. Die Implementierung wird mit den ersten Massnahmen des Masterplans im Frühjahr 2021 erfolgen, die so konzipiert sind, dass sie die Attraktivität der Region langfristig erhöhen, gleichzeitig eine mediale Öffentlichkeit schaffen und dabei das inhaltliche Fundament der Marketing-Kampagnen bilden.

Wir freuen uns sehr darauf, auch die nächsten Schritte mit den Verantwortlichen der Tourismusorganisation, der Gemeinde und den Leistungsträgern des Tals gemeinsam anzupacken. Für eine positive Zukunft des Tals, als Ferien-, Wohn- und Arbeitsort.

Die Creative Intelligence Society AG verbindet die Methodik der Unternehmensberatung mit Techniken der Kreativbranche, um mehrwertstiftende Erlebnisse und Beziehungen zwischen Menschen und Unternehmen zu schaffen. Konsequent vom Mensch aus gedacht, entlang der ganzen Wertschöpfungskette. So entstanden schon zahlreiche innovative Projekte, wie beispielsweise das erfolgreiche Bike Kingdom in Lenzerheide.

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