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23.06.2020

Parc Ela #noss_futur

Wie sieht dein Park der Zukunft aus? Diese Frage stellt der Verein Parc Ela in der Informationskampagne «Parc Ela #noss_futur» der Parkbevölkerung. Die Antworten werden in Kurzvideos über die sozialen Medien verbreitet. Ziel ist es, eine Diskussion über den Parc Ela und seine Zukunft anzuregen.

Vor 8 Jahren wurde dem Parc Ela vom Bund offiziell das Naturpark-Label verliehen. Die Idee, Naturpark zu werden, ist aber viel älter. Sie wurde bereits vor 20 Jahren vom Regionalverband Mittelbünden lanciert und mit der Bevölkerung weiterentwickelt. 2005 wurde dann als Trägerverein des Naturparks der Verein Parc Ela gegründet. Seit damals hat der Verein Parc Ela gemeinsam mit Partnern und der Bevölkerung viele Projekte in den Bereichen Natur, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft umgesetzt. Ende Jahr kann die Bevölkerung der Parkgemeinden nun entscheiden, ob ihre Gemeinde für weitere 10 Jahre Park bleiben soll.

Das ist ein guter Moment, um kurz innezuhalten, auf das Erreichte zurückzuschauen und neue Visionen für die Zukunft zu entwickeln. Was wurde bisher gemeinsam erreicht? Was kann noch besser gemacht werden? Wohin soll sich der Parc Ela entwickeln? Das frägt der Verein Parc Ela in den nächsten Wochen die Menschen im Naturpark und postet die Antworten mit #noss_futur auf seinen Social-Media-Kanälen oder an den Plakatwänden im Park.

Wir alle sind Park!

Die Informationskampagne «Parc Ela #noss_futur» veranschaulicht, was den Parc Ela ausmacht und wirft gleichzeitig einen Blick in die Zukunft. Es ist nicht nur die Natur und Landschaft, die den Parc Ela prägen. Es sind vor allem auch die Menschen, die im Park leben und arbeiten und sich für eine lebenswerte Zukunft einsetzen. In kurzen Videos stellen sich diese Menschen selbst vor und teilen ihre Visionen und Wünsche. Damit soll auch eine breite Diskussion über die Zukunft der Region angeregt werden.

 

«Parc Ela #noss_futur» startet am 22. Juni und bis Ende Oktober sollen über 100 Kurzvideos auf Facebook und Instagram geteilt werden. Einen aktuellen Überblick über die Beiträge und Statements auf den verschiedenen Plattformen gibt es auf www.parc-ela.ch/nossfutur.

Wie sieht dein Park der Zukunft aus?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich an «Parc Ela #noss_futur» zu beteiligen: Video-Kurzinterviews, eigene Videos, Bilder und Statements oder Rückmeldungen über eine vorfrankierte Postkarte. Alle Beiträge können an noss_futur@parc-ela.ch oder per Post an das Parc Ela-Management geschickt werden. Sie werden als Diskussionsbeiträge auf der Kampagnenwebsite veröffentlicht und über die sozialen Medien geteilt.

6 Menschen - 6 Zukunftsvisionen

«Parc Ela #noss_futur» startet mit sechs unterschiedlichen Personen aus dem Parc Ela:

Remo Florinett, Betriebsleiter Sägerei/Bergholzcenter Florinett AG in Bergün, hat gemeinsam mit dem Verein Parc Ela an mehreren Veranstaltungen auf die Bedeutung der Holzwirtschaft für die Region hingewiesen. Der Parc Ela-Wagen am Umzug des Eidgenössischen Jodlerfest in Davos war ebenfalls ein gemeinsames Projekt. Die Vision von Remo Florinett ist, dass neben dem Tourismus im Parc Ela vermehrt auch die Holz- und Waldwirtschaft gefördert wird. Denn durch die Verarbeitung des Naturprodukts Holz, das im Parc Ela wächst und vor Ort verarbeitet wird, können auch Arbeitsplätze erhalten werden.

Seraina Hanselmann, Architekturstudentin und Sängerin mit dem Künstlernamen Plüss, ist in Filisur im Parc Ela aufgewachsen. Sie ist schon von klein auf mit dem Park verwurzelt und verbringt ihre Freizeit noch heute gerne in der schönen Landschaft des Naturparks. Für die Zukunft wünscht sie sich, dass der Parc Ela noch mehr Kultur in die Region bringt und es vielleicht einmal ein Plüss-Konzert in der Bergkulisse des Parc Ela geben wird.

 

Damian Dosch aus Savognin ist Schulleiter Albulatal und schätzt die gemeinsamen Schulprojekte, bei denen die Kinder die Natur und Kultur des Parc Ela kennenlernen. Er hofft, dass diese Zusammenarbeit weitergeführt wird und es in Zukunft noch mehr gemeinsame Schulprojekte geben wird.

Arturo Fasciati ist Naturheilpraktiker und Wanderleiter von Bivio. Für ihn erfüllt der Parc Ela jetzt und in Zukunft eine wichtige Funktion, indem er aufzeigt, dass die Menschen nicht gegen die Natur, sondern mit der Natur leben können und dadurch zufriedener werden.

Gianna Sonder, nach dem Architekturstudium zurückgekehrt nach Salouf, bewirtschaftet mit ihrem Mann einen Bauernhof. Ihre erste Begegnung mit dem Parc Ela hatte sie während des Studiums, als sie für den Park Trockenmauern kartierte. Bis heute gibt es immer wieder Anknüpfungspunkte mit dem Parc Ela, wie zum Beispiel die finanzielle Unterstützung des von ihr mitgegründeten Gemüsekobolds. Ihr Wunsch ist, dass die Regionalwirtschaft im Park gestärkt wird, dass lokale Produkte hier verkauft und die Produzentinnen und Produzenten besser mit den Gastronomiebetrieben vernetzt werden.

 

Sylvia Bärtschi führt gemeinsam mit ihrem Mann seit 25 Jahren das Aparthotel Muchetta in Wiesen. Seit eineinhalb Jahren sind sie Partnerbetrieb des Parc Ela. Für die Zukunft wünscht sie sich, dass die aktuellen Projekte des Vereins Parc Ela weitergeführt werden, dass die Bevölkerung stolz darauf ist, in einem Naturpark zu leben und dass der Bekanntheitsgrad des Parc Ela bei der Schweizer Bevölkerung noch zunimmt.

Bereits die ersten sechs Videos zeigen eine grosse Vielfalt an Menschen und Engagements im Parc Ela. «Mich hat überrascht, und es ist erfreulich, wie klar die Vorstellungen und Visionen zum Parc Ela sind», meint Paolo Giacometti, Präsident des Vereins Parc Ela, «darauf können wir aufbauen, wenn wir mit der Planung der nächsten 10 Jahre Parc Ela beginnen.»

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